Jedes Instrument aus meinem Atelier ist eine individuelle Klangschöpfung, der meine volle Zuwendung gilt. Handwerkliche Arbeit, Erforschung des Klanges und Herausarbeiten einer künstlerischen Handschrift greifen in meinem Atelier ineinander.
Musiker sind regelmäßig überrascht durch ungewöhnlich starke Resonanzen, in die sie klanglich „eintauchen“ können. Die unmittelbare Erregbarkeit der Resonanzen verleiht den Tönen eine feine Ansprache im Pianissimo, gleichzeitig aber eine große dynamische Kraft und Farbigkeit. Besonders in großen Sälen entfalten die Instrumente meiner Solistenklasse ein Raum füllendes, über das Orchester erhabenes Klangvolumen und eine Tragfähigkeit, die den Ton auch im Pianissimo bis in die letzten Reihen trägt:
„Letzte Woche habe ich zweimal Mozart Konzert A-Dur mit Orchester gespielt: Deine Geige Op. 89 war bis in die letzte Reihe mühelos zu hören. Jeder kleinste Ton war zu hören, ohne dass einem die Geige besonders laut vorgekommen wäre. Der Ton, so bestätigten mehrere Zuhörer, sei einfach von einer Qualität, die es dem Ohr ermöglichte, mühelos zu folgen. Beim Spielen hatte ich das Gefühl, locker über dem Orchester zu sein - ich konnte also sorglos so leise spielen, wie mir der Mut reichte. Der Ton verschwindet nicht im Piano, er wird nicht dünn…“
[Jun Keller, 1. Violine Wiener Philharmoniker, Oktober 2007]
„Ich habe noch nie eine Geige mit einer schöner singenden E-Saite gespielt. Das können Sie zu Protokoll nehmen. Hier habe ich das Gefühl, nicht mehr Geige zu spielen, sondern zu singen […]. Mit dieser Geige spielt man mühelos über jedes Orchester.“
[Ingolf Turban, international konzertierender Solist und Professor für Violine an der Musikhochschule München]


