Welterbe

»Die Erde hat im Verborgenen über die Jahrtausende den Klang geformt.«

Martin Schleske, Geigenbaumeister

Instrumente aus 50.000 Jahre altem Holz

»Welterbe Edition«: Aus Holz, das über Jahrtausende im Verborgenen gereift ist. Meisterwerke, die ein kulturelles Erbe tragen, das weit über unsere Zeit hinausreicht.

Die Geschichte

Durch einen Glücksfall stieß ich vor Jahren auf einen über 50.000 Jahre alten Kauriholz-Stamm aus einem Hochmoor Neuseelands. Es ist jene Zeit, in der Menschen das erste Mal begannen, Musikinstrumente zu bauen. Es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Ehrfurcht, dass mir einige Stücke dieses Weltnaturerbes für den Bau meiner Geigen anvertraut wurden. Derart gewaltige, reife und edle Resonanzeigenschaften verdanke ich diesem Holz. Ein Welterbe.

»Ein bezaubernder und fesselnder Ton von unglaublicher Intensität und Magie.«

Enjott Schneider

»Diese Geige ist eine klangliche Königin!«

Urauf­führung »Die Selig­preisungen«

im Münchner Dom

»Ein Klangwunder!«

Stefanie Lichtmeß

Konzertmeisterin

Während der Uraufführung des Oratoriums ›Die Seligpreisungen‹ von Enjott Schneider im Münchner Dom spielte der Weltstar Ingolf Turban die Solostimme auf einer Geige, die wir aus ebenjenem Holz gefertigt haben. Sie entfaltete eine Autorität, die ihresgleichen sucht. Sie wird neben seiner Stradivarius sein zukünftiges Konzertinstrument sein. Ein Klang nicht von dieser Welt.

Ich verdanke diese Instrumente den Jahrtausenden, die das Holz klanglich veredelt haben.

Ingolf Turban

Schleske Op. 361

»Den Klang der Kauri-Geige beschreiben Ingolf Turban und Enjott Schneider als magisch, intensiv, voll und reif. Mit diesen Qualitäten macht sie Turbans anderen Instrumenten – unter anderem einer Stradivari aus dem Jahr 1721 – durchaus Konkurrenz. ›Das ist so wie Sportwagen fahren‹, erklärt Turban. ›Sie geben etwas Gas und es kommt sofort eine Beschleunigung in den Ton. Sie müssen eher nach unten regulieren und sagen: So, jetzt reite ich diese Geige mal etwas zarter. Diese Geige hat in sich eine unglaubliche Volumengröße und ein Potential. Jetzt bin ich dran, die Geige sozusagen zur Feinheit zu erziehen.‹ In der Verschmelzung der Uraufführung mit dem Debüt der ›Eiszeit-Geige‹ werde ›Spiritualität gerade mit allen Fasern erlebbar‹, so Turban.«

Die Erde hat im Verborgenen über die Jahrtausende den Klang geformt. Die jungen, heutigen Kauri-Holz-Bäume wären nicht geeignet, denn sie haben diese Reifezeit nicht durchlebt.

Ich liebe den außergewöhnlichen Geruch des Kauri-Holzes, wenn ich es an der Bandsäge aufschneide. Es riecht auf eine Art würzig und komplex, wie das Vollblut-Araber-Pferd, mit dem ich immer wieder reiten darf. Diese Pferde haben einen würzigen, fast zimtartigen Geruch. Die Freude am Geigenbau ist nicht nur die Form und der Klang, sondern auch die Schönheit und der Geruch. Dieses Holz fordert alle Sinne heraus.

Weitere Videos

Op.381
Kauri-Geige

This site is registered on wpml.org as a development site. Switch to a production site key to remove this banner.