Die Instrumente meiner Werkstatt

Jedes Instrument aus meiner Werkstatt ist eine individuelle „Klangskulptur“, ein Unikat, das meine klangliche und künstlerische Handschrift trägt.

Über viele Jahrzehnte inspirierten mich auf der Werkbank und im Forschungslabor drei der großen altitalienischen Lehrmeister. Doch es entstehen in meiner Werkstatt längst keine Kopien mehr.

In unseren Instrumenten verbinden wir die Sonorität eines Domenico Montagnana mit der solistischen Autorität eines Guarneri del Gesu und der atemberaubenden Feinheit, Modulierbarkeit und Leuchtkraft eines Antonio Stradivari. Es sind Instrumente, die etwas verbinden, was es so noch nicht gab.

„Ich hatte mein ganzes Leben mit den berühmtesten Violinen von Stradivari bis Montagnana, Guadagnini und Guarneri zu tun und kenne die als unnachahmlich gepriesenen Geigen bestens! Aber was Sie in einer vollkommenen Harmonie von Handwerk, Wissenschaft und dem künstlerischen Wesen geschaffen haben, ist für mich neu, noch nie da gewesen!“ [Mathias A. Freund, ehem. Vorspieler 1.Violine, Münchner Philharmoniker]

Einige meiner Geigen, Bratschen und Violoncelli bewähren sich seit Jahren in den Händen renommierter Solisten und Konzertmeister als erfolgreiche Konzertinstrumente. Aber auch Orchestermusiker, Lehrer und ambitionierte Liebhaber freuen sich am Klang meiner Instrumente.

Das Hobeln der Deckenwölbung einer Geige...

 

Eine Geige zu bauen, ist keine Konstruktion, sondern ein Schöpfungsakt. Denn das Holz hat sein Mitspracherecht. Wenn durch die klangliche Rauigkeit des Hobels der individuelle Verlauf der Fasern spürbar wird, dann ist das ein Zwiegespräch mit dem Holz. Die Kunst besteht darin, dem Verlauf der Fasern gerecht zu werden und zu spüren, welche Resonanzen er erlaubt.

Den gegebenen Holzfasern gerecht zu werden und die gebotenen Gesetze der Akustik zu beherzigen – das ist die Kunst des Geigenbaus. Es zeigt etwas von den inneren Gesetzen des Lebens: Die Barmherzigkeit mit dem Gegebenen und die Ehrfurcht vor dem Gebotenen. Der Schöpfungsakt einer Geige ist dafür nur ein Gleichnis...